Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

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Flori1
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Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

Beitrag von Flori1 » 10. Jun 2020, 16:44

Hallo,

ich überlege derzeit, meinen WHS2011 zu verlassen und auf eine andere Serverlösung, evtl. ein NAS, umzusteigen.
Da geht mir durch den Kopf, ob / wie ich dann noch an die Clientsicherungen komme, die ich mit dem WHS mache / gemacht habe.

Muss ich die in den Wind schreiben oder habe ich noch die Chance darauf zuzugreifen, wenn ich mir die richtigen Programme (welche?) vom WHS aufhebe ?

Danke für entsprechende Infos!
Grüße Flori
WHS2011:
Board: Intel DH67GDB3, Intel H67 B3, LGA1155, mATX, CPU: i5-2500, Memory: Geil 8GB-Kit DDR3-1333
HD: intern: 1 x 64GB Crucial RealSSD (System), 1 x 2 TB WD20EARS, 1 x 3 TB WD30EFRX, 2 x 1 TB HD103UJ, 1 x 2 TB WD20EFRX (Shares) -- extern: 2 x 2 TB WD20EAR*, 1 x 4 TB WD40EZRX (Backups)
Router + DHCP-Server: Fritzbox 7490
Clients:
1 Eigenbau-PC intel i7-5820, 32GB, 1300 GB, Dual-Boot Win 7 Prof. (x64), Win 10 Pro
1 Dell Laptop, Win 7 Prof. (x64)
1 HP Laptop, Win 7 Home Premium (x64)
1 Panasonic TV mit NetTV

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Re: Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

Beitrag von Nobby1805 » 10. Jun 2020, 19:38

Soweit ich das sehe brauchst du den ganzen WHS
Der Restore klappt ja auch nicht auf dem WHS selbst sondern nur wenn ein Client mittels Des Restoreprogramms über die WHS-Schnittstelle auf den WGS zugreift.
Du könntest ja z.B. den/einen WHS mit der Plaste auf der die Backups liegen in einer VM bereit stellen
WHS: Acer H340 mit 1x 1 TB (WD10EAVS), 3x 2 TB (2 WD20EARS und 1 ST2000DM001), PP3+UR2
5 Clients:
1 Intel i5-4670K, ASUS H87-PRO, 32 GB, 250 GB SSD, 2x 500 GB, Win 10 Pro x64 1909
1 Lüfterlos fürs Wohnzimmer, Intel Celeron D 1900, 4 GB, 240 GB, Win 10 Pro x64 2004
1 AMD Ryzen 7 3700X, Gigabyte AORUS, 32 GB, Win 10 Pro x64 1909
1 Sony Vaio EB 2H4E, Win 10 Home x64 1909
1 Samsung NP-R540-JS09DE, Win 10 Pro x64 1909


WHSListTombstones, ein Tool zur Auflistung aller Tombstones
WHSDisks, ein Tool zur Darstellung und Prüfung der DriveExtender-Konfiguration
WHSDiskNames, ein Tool zur Änderung der Plattennamen in der Konsole
WHSBackup, Infos und Tool zur Backup-DB (2011-Version (auch für WSE2012))
Bitte schreibt bei Fragen und Problemen eure Konfig in die Signatur

JoachimL
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Re: Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

Beitrag von JoachimL » 10. Jun 2020, 22:19

Willst Du die Hardware wiederverwenden? Ist ja vermutlich auch nicht mehr aktuell. Sonst würde ich sie einmotten für den Notfall und vernünftig neu anfangen.. VM brauchst Du eigentlich nur wenn Du den Notfall für wahrscheinlich hältst. Aufheben musst Du insbesondere die Boot-Festplatte und die mit den Clientsicherungen, die anderen kannst Du auch in einen neuen Windows-Server stecken.
NAS ist in den meisten Fällen Unsinn... aber da müsstest Du schon genauer rauslassen was Dein Server können soll und warum.
Gruß Joachim
WHS r.i.p. - Software die nicht mehr gewartet wird sollte man nicht mehr einsetzen.
Bei mir laufen drei Dell T20, inzwischen alle unter Hyper-V-2019. Darauf viele virtuelle Maschinen, darunter Windows 10 Pro, Ubuntu 18.04 LTS (teilweise mit Docker), und auch mal andere. Ein T20 läuft 7*24 und stellt u.a. Mailcow-Dockerized und einen Samba-Domain-Controller bereit. Klingt vielleicht seltsam, aber so ist das System - alle - mit Bitlocker verschlüsselt und kann vollständig und konsistent gesichert werden - beides sonst unter Linux schwierig bis unmöglich. Zum Sichern dient das von mir entwickelte Lindenberg Software Backup.
Fragen bitte nicht per PN sondern im Forum - dann haben andere auch was davon. Ich poste hier in meiner Freizeit, Ungeduld ist meiner Meinung nach fehl am Platz...

Flori1
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Re: Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

Beitrag von Flori1 » 11. Jun 2020, 10:27

Ja, die veraltete Hardware ist der Auslöser für meine Überlegungen.
Warum ist ein NAS Unsinn ? Ich habe an einen mittleren QNAP (6-Bay) gedacht.
Das soll (angeblich 8-) ) meinen Bedarf erfüllen:
- Fileserver (Musik, Fotos, Videos, eBooks) mit Rechteverwaltung für mehrere User
- Backup der Clients
- FTP-Server
- Zugriff von außen

... und Lights-out funktioniert auch noch damit :)

Wo ist der Haken?
WHS2011:
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Router + DHCP-Server: Fritzbox 7490
Clients:
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JoachimL
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Re: Zugriff Clientsicherungen NACH WHS2011 ?

Beitrag von JoachimL » 11. Jun 2020, 18:45

Flori1 hat geschrieben:
11. Jun 2020, 10:27
Warum ist ein NAS Unsinn ?
  • Die allermeisten NAS sind unsicherer als eine typische Installation von Window Server oder Pro mit Bitlocker. Wo Hersteller irgendwas als sicher anpreisen sind sie meist sehr intransparent.
  • Backups eines NAS (oder Linux) sind nicht einfach konsistent zu bekommen - im Unterschied zu Windows Systemen. Das macht bei einem reinen Dateiserver noch kein Problem, wenn Anwendungen laufen wird es eines.
  • RAID ersetzt kein Backup. Und hilft auch nur bei bestimmten Ausfällen und wenn Ersatz vorrätig oder einfach zu bekommen ist. Wie das RAID genau organisiert ist, da sind die Hersteller gerne mal intransparent, während Du Deine NTFS oder ReFS Festplatten in jedem aktuellen Windows lesen kannst.
  • Microsoft macht relativ gute Arbeit, Dinge dem Durchschnittsadministrator zu ermöglichen.
Bei mir läuft Linux nur noch virtuell auf Hyper-V. Ausnahmen Netzwerkinfrastruktur wie Fritzbox und Wireless-Access-Point (und die zähle ich nur auf, weil ich die auch schon modifiziert habe).
Gruß Joachim
WHS r.i.p. - Software die nicht mehr gewartet wird sollte man nicht mehr einsetzen.
Bei mir laufen drei Dell T20, inzwischen alle unter Hyper-V-2019. Darauf viele virtuelle Maschinen, darunter Windows 10 Pro, Ubuntu 18.04 LTS (teilweise mit Docker), und auch mal andere. Ein T20 läuft 7*24 und stellt u.a. Mailcow-Dockerized und einen Samba-Domain-Controller bereit. Klingt vielleicht seltsam, aber so ist das System - alle - mit Bitlocker verschlüsselt und kann vollständig und konsistent gesichert werden - beides sonst unter Linux schwierig bis unmöglich. Zum Sichern dient das von mir entwickelte Lindenberg Software Backup.
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