Glossar

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larry
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Glossar

Beitrag von larry » 4. Jan 2010, 13:08

Auf dem Home Server Blog verwenden wir viele Begriffe die möglicherweise nicht jedem geläufig sind. Dazu gehören sehr viele meist technische Begriffe, die man sich gar nicht merken kann und muss. Dieses Glossar soll dabei Abhilfe schaffen. Wenn euch ein Wort mal “Spanisch” vorkommt und Ihr eventuell nur noch Bahnhof versteht, dann schaut einfach hier vorbei. Sollte ein Wort fehlen, dann sendet uns doch bitte eine kurze E-Mail oder eine PN, dann werden wir es so schnell wie möglich vervollständigen.


Connector: Der Connector, kurz für Windows Home Server Client Connector ist das Gegenstück vom Windows Home Server, welches auf den Client Computern im Netzwerk installiert wird. Er ist Voraussetzung für die Datensicherung und verschiedene Mitteilungen an den Benutzer des Clients.

DHCP: Dynamic Host Configuration Protocol – Dies ist eine Möglichkeit automatisch IP-Adressen an die Computer zu verteilen. Häufig übernimmt das der Router in einem Heimnetzwerk.

Dialog Einstellungen: Dieser Dialog (Fenster) in der Windows Home Server Konsole ermöglicht die Konfiguration verschiedenster Optionen des Home Server. Hier werden Einstellungen wie Uhrzeit/Datum, Add-Ins, DNS und weiteres eingestellt.

DNS: Domain Name Service – Dies ist die Namesauflösung für Netzwerke, welche es ermöglicht Computer über Namen anzusprechen, die man sich natürlich viel leichter merken kann als IP-Adresse. Zum Beispiel kann man sich ja http://www.microsoft.de leichter merken als 207.46.232.182

IIS: Internet Information Server: Ein von Microsoft entwickelter Webserver, der schon seit vielen Jahren als Option bei den Windows Server Betriebssystemen installiert werden kann. Dieser Webserver wird auch auf dem Windows Home Server genutzt.

IP-Adresse: Jeder Computer, Server oder auch Netzwerkdrucker hat eine eigene IP-Adresse, die im eigenen Netzwerk einzigartig sein muß. Über die
IP-Adresse kommunizieren die verschiedenen Geräte. Man kann sich das ganz einfach wie eine Telefonnummer vorstellen. Diese gibt es auch nur einmal in einem Ortsnetz und wenn ich Tante oder Oma anrufen möchte muss ich deren einzigartige Nummer anrufen um zu kommunizieren.

Konsole: ist das Admin-Werkzeug des WHS. Hier können die verschiedenen Einstellungen etc. getätigt werden. Es ist keine Konsole im Sinne einer Eingabenaufforderung wie man es evtl. von Unix etc. kennt.

Speicherausgleich: Hierbei kopiert der WHS Dateien für die Dateiduplizierung.

LAN: Local Area Network – So bezeichnet man ein Netzwerk, was sich auf ein Gebäude bzw. mehrere zusammenhängende Gebäude erstreckt, also auch das Heimnetzwerk.

NAT: Network Address Translation – Diese Funktion übernimmt der Router im Heimnetzwerk. Er ist das Bindeglied zwischen dem Internet, wo man öffentliche IP Adressen nutzt, die wirklich nur einmal weltweit vorkommen und dem internen Heimnetzwerk, wo man lokale IP-Adressen nutzt, wie z.B. 192.168.0.10, welche aber im Internet nicht funktionieren. Der Router besitzt auf der einen Seite eine öffentliche Adresse und kommuniziert damit mit den Servern im Internet, auf der anderen Seite eine lokale Adresse um mit den Computern im eigenen Netzwerk zu sprechen. So macht er es möglich, dass die Computer im lokalen Netzwerk trotz lokaler IP Adressen auch mit dem Internet kommunizieren können, weil er eben die “Übersetzung” übernimmt.

PowerPack: Sind Funktionserweiterungen/Updates von Microsoft. Vergleichbar mit Service Packs bei anderen Betriebssystemen. Der WHS setzt auf dem Betriebssystem Server 2003 auf. Da es hier bereits Serice Packs gibt/gab, wurden die Weiterentwicklungen PowerPack genannt.
Die erste offizielle WHS-Version basierte auf Windows 2003 ServicePack 2. Danach folgten die PowerPacks 1-3.

Router: Verbindet das heimische Netzwerk mit dem Internet

Storage: Englisch für Speicher, meist ist damit der Festplattenspeicher des Windows Home Servers gemeint.

Storagepool: Bezeichnet alle Festplatten des Windows Home Servers, die zusammen des Pool ergeben.

WHS: Kurzbezeichnung für Windows Home Server

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