HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

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sTunTe
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HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:46

Vorwort:
Die Windows-Bereitstellungsdienste ermöglichen es dem Administratoren netzwerkbasierte Betriebssysteminstallationen vorzunehmen, ohne dabei diverse Medien (CD/DVD/USB-Stick usw...) "herumschleppen" zu müssen.
Da hierzu ein Active-Directory-Netzwerk erforderlich ist, ist dieses HowTo nicht für den WHS geeignet.
Außerdem wird mindestens ein DHCP-Server benötigt, der aber nicht zwangläufig auf dem selben Server wie die Windows-Bereitstellungsdienste laufen muss.
Ein DNS-Server wird zwar auch benötigt, da aber ein Active-Directory-Netzwerk einen DNS-Server voraussetzt, sollte dieser ohnehin schon vorhanden sein... ;)

Auf Seiten der Clientcomputer muss eine PXE-fähige Netzwerkkarte vorhanden sein.
Hinweis: Alternativ funktioniert auch eine PXE-fähige Bootdisk (siehe Suchmaschine), oder eine Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows PE).

Hinweis:
Texte in blauer Schrift weisen auf erweiterte Einstellungen/Funktionen hin, die aufgrund der Komplexität nicht in diesem HowTo behandelt werden.
Ambitionierte Administratoren können sich aber die notwendigen Informationen dazu aus der Hilfe zu den Windows-Bereitstellungsdiensten holen.


Unterstützte Betriebssysteme:
• Windows Vista x86 *
• Windows Vista x64 *
• Windows 7 x86 *
• Windows 7 x64 *
• Windows Server 2008 x32 *
• Windows Server 2008 x64 *
• Windows Server 2008 R2 *
• Windows Small Business Server 2011 *
• Windows Home Server 2011
* alle Versionen
Es lassen sich mit Hilfe eigener Installationsabbilder weitere Betriebssystem, wie z.B. Windows XP, bereitstellen.
Ebenso Itanium-basierte Systeme, die ich aber wegen der geringen Verbreitung außer acht lasse.


Überischt:
• Installation der Rolle "Windows-Bereitstellungsdienste"
• Betriebssysteme bereitstellen (Vorbereitung)
• Konfiguration der Windows-Bereitstellungsdienste
• Abbilder hinzufügen
• Einstellungen
• Netzwerkbasierte Clientinstallation
• Schlusswort

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:46

Installation der Rolle "Windows-Bereitstellungsdienste"

Mit Hilfe des Servermanagers...
wds-01.png
wds-01.png (46.8 KiB) 32932 mal betrachtet
...und einem Klick auf "Rolle hinzufügen" starten wir den Assistenten.
wds-02.png
wds-02.png (26.3 KiB) 32932 mal betrachtet
Diese Seite (Vorbemerkungen) können wir getrost überspringen und klicken auf "Weiter", so dass wir zu den Serverrollen gelangen.
wds-03.png
wds-03.png (49.11 KiB) 32932 mal betrachtet
Dort markieren wir den untersten Punkt "Windows-Bereitstellungsdienste",...
wds-04.png
wds-04.png (46 KiB) 32932 mal betrachtet
... klicken auf "Weiter" und erhalten eine kurze Zusammenfassung über WDS (Windows Deployment Services), wie es im Englischen heißt.
wds-05.png
wds-05.png (42.9 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Weiter" werden wir darüber informiert, welche Rollendienste installiert werden.
In diesem Fall wären das der "Bereitstellungsserver" und der "Transportserver".
wds-06.png
wds-06.png (37.98 KiB) 32932 mal betrachtet
Ein erneuter Klick auf "Weiter" führt uns zur Bestätigungsseite, in der wir nochmals darüber informiert werden welche Dienste installiert werden und das u.U. ein Neustart des Servers erforderlich sein kann.
wds-07.png
wds-07.png (22.77 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Installieren" startet, wie nicht anders zu erwarten, die Installationsroutine.
wds-08.png
wds-08.png (18.74 KiB) 32932 mal betrachtet
Nach relativ kurzer Zeit sollten wir dann die "Installationsergebnisse" sehen, in der wir über die erfolgreiche Installation informiert werden.
wds-09.png
wds-09.png (22.77 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Schließen" beenden wir nun den Assistenten und gönnen dem Server einen Neustart, falls dieser danach verlangt.

Im Server-Manager sollten nun die "Windows-Bereitstellungsdienste" unter "Rollen" aufgeführt sein.
wds-10.png
wds-10.png (50.69 KiB) 32932 mal betrachtet
Allerdings ist unser Server noch nicht konfiguriert.
wds-11.png
wds-11.png (28.78 KiB) 32932 mal betrachtet
Das holen wir später nach...

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:46

Betriebssysteme bereitstellen (Vorbereitung)

Damit der Server Betriebssysteme bereitstellen kann, benötigen wir zunächst entsprechende Abbilder.
Dabei reicht es vollkommen aus, wenn man z.B. das Installationsmedium (DVD/ISO) von Windows 7 HomePremium (32 bit) zur Verfügung hat, um damit nahezu alle 32bit-Versionen von Windows 7 bereitzustellen.
Warum "nahezu"?
Weil die Enterprise-Version auf den Datenträgern nicht enthalten ist.
Allerdings unterscheidet sich diese technisch gesehen nicht von der Professional-Edition, sondern lediglich im erweiterten Support seitens Microsoft.
Somit reichen zwei DVDs/ISOs (1x 32bit, 1x 64bit) aus, um z.B. "Windows 7 All-In-One" im Netzwerk bereitzustellen.
Der Vollständigkeit halber: Das selbe gilt für Windows Vista.
Gültige Productkeys sind natürlich weiterhin erforderlich.

Für dieses HowTo werde ich mich auf Windows 7 (32 und 64 bit), sowie Vista (64 bit) beschränken.
Wie oben bereits erwähnt und aufgelistet sind aber durchaus auch andere Betriebssysteme möglich.


Dann legen wir mal los... ;)
Zunächst erstellen wir uns auf dem Server eine Freigabe auf einer beliebigen Festplatte, in der wir gleich die gewünschten Betriebssysteme in jeweils einem eigenen Unterordner kopieren werden.
Je nach Umfang dieser Sammlung können einige Gigabyte zusammen kommen, so dass für ausreichend Platz zu sorgen ist.
Der Inhalt dieses Ordners kann jedoch später wieder gelöscht werden und wird daher nur temporär benötigt.

In meinem Fall habe ich mir einen Ordner "Abbilder" auf dem Laufwerk D:\ erstellt und diesen im Netz freigegeben, da ich die Abbilder von einem Clienten aus einspiele.
wds-12.png
wds-12.png (29.33 KiB) 32932 mal betrachtet
Damit man später die einzelnen Installationsabbilder unterscheiden kann, ist es ratsam entsprechende Unterordner anzulegen.
Also z.B. so:
wds-13.png
wds-13.png (30.95 KiB) 32932 mal betrachtet
"de" steht hierbei für die deutsche Version.

Anschließend kopieren wir den Inhalt der DVD bzw. der ISO-Datei in den entsprechenden Ordner.
In meinem Fall stammen die Daten von den OEM-DVDs.
Der Inhalt kann bei Recovery-DVDs abweichen, die Struktur sollte aber ähnlich aussehen.
wds-14.png
wds-14.png (36.43 KiB) 32932 mal betrachtet
Wichtig: Im Ordner \sources müssen die Dateien "boot.wim" und "install.wim" vorhanden sein, da ansonsten die spätere Bereitstellung fehlschlägt.
wds-15.png
wds-15.png (44.12 KiB) 32932 mal betrachtet
Damit wäre die Vorbereitung zur Bereitstellung der Betriebssysteme abgeschlossen.

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:47

Konfiguration der Windows-Bereitstellungsdienste

Damit unsere Bereitstellungsdienste fehlerfrei arbeiten, müssen wir nun diesen Dienst entsprechend unseren Wünschen konfigurieren.

Im Server-Manager erweitern wir die "Rollen", navigieren zu "Windows-Bereitstellungsdienste" und erweitern diese, bis wir unseren Server sehen.
wds-16.png
wds-16.png (33.18 KiB) 32932 mal betrachtet
Wie man sieht steht vor dem Server ein dickes, gelbes Ausrufezeichen und die Meldung im Hauptfenster weist uns darauf hin, dass die Bereitstellungsdienste noch nicht konfiguriert sind.

Mit einem Rechtsklick auf den Servernamen öffnen wir das Kontextmenü und wählen dort "Server konfigurieren".
wds-17.png
wds-17.png (37.33 KiB) 32932 mal betrachtet

Daraufhin öffnet sich brav der dazugehörige Assistent, der uns erneut darauf hinweist was alles vorhanden sein muss...
wds-18.png
wds-18.png (25.28 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Weiter" werden wir nun nach dem Speicherort gefragt, an dem schlussendlich die Dateien für die Remoteinstallationen gespeichert werden sollen.
Damit ist nicht der Ordner gemeint, in dem wir unsere temporären Abbilder gespeichert haben!!!
Da auch dieser Ordner einige GB groß wird, sollte wieder ein Ort mit entsprechend ausreichendem Platz gewählt werden.
Für dieses HowTo ändere ich den Standardpfad von C:\RemoteInstall zu D:\RemoteInstall.
wds-19.png
wds-19.png (16.24 KiB) 32932 mal betrachtet
Auf der nächsten Seite des Assistenten werden wir dann nach der "DHCP Option 60" gefragt.
Sollte auf dem Server kein DHCP-Server laufen, mag diese Seite anders aussehen... An dieser Stelle bin ich überfragt...
Ich kann ja schließlich nicht alle Szenarien durchspielen... ;)
Mit vorhandenem DHCP-Server sollten beide Kontrollkästchen aktiviert werden, wie im Bild zu sehen.
wds-20.png
wds-20.png (22.58 KiB) 32932 mal betrachtet
Im nächsten Fenster werden wir nach dem Verhalten des Bereitstellungsdienstes gefragt, wobei mir die erste Option etwas suspekt erscheint...
Wozu den Dienst bereitstellen, wenn dieser nicht antwortet?!?
hmmm.... muss man nicht verstehen... :nw
Bleiben also nur Option 2 und 3 übrig...
Egal für welche Variante man sich entscheidet, in keinem Fall ist es möglich das sich ein "Fremd-PC" ungewollt ein Betriebssystem installieren kann, geschweige denn Zugang zur Domäne verschafft.
Es wird auf jeden Fall vor der eigentlichen Installation des Betriebssystems die Anmeldedaten eines Users mit entsprechenden Rechten (i.d.R. Domänenadmin) benötigt.
Aus Bequemlichkeit ;) und um dieses HowTo möglichst kurz zu halten, entscheide ich mich daher für Option 3, ohne die Unteroption.
wds-21.png
wds-21.png (25.96 KiB) 32932 mal betrachtet
Nach einem Klick auf "Weiter" werden die Bereitstellungsdienste gestartet.
wds-22.png
wds-22.png (11.53 KiB) 32932 mal betrachtet
Und mit einem weiteren Klick auf "Fertigstellen" ist die Konfiguration der Bereitstellungsdienste abgeschlossen.
wds-23.png
wds-23.png (22.1 KiB) 32932 mal betrachtet

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:47

Abbilder hinzufügen

Wer schön brav beim Klicken auf "Fertigstellen" das Häkchen bei "Abbilder jetzt dem Server hinzufügen" gelassen hat, wird nun erneut mit einem Assistenten beglückt.
Ich empfehle aber diesen abzubrechen, da folgende Schritte mehrmals durchgeführt werden müssen, wenn sich mehr als ein Abbild auf dem Server befindet.
Wenden wir uns zunächst erneut dem Server-Manager zu und erweitern die Ansicht entsprechend dem folgenden Bild.
wds-24.png
wds-24.png (37.01 KiB) 32932 mal betrachtet
Wie man sieht sind die Bereitstellungsdienste nun gestartet.
Außerdem sind neue Ordner aufgetaucht, die im Großen und Ganzen selbsterklärend sein sollten.
Falls nicht: Windows bietet eine sehr schöne und umfangreiche Hilfe.
Einfach mal mutig einen Blick hineinwerfen... :ugeek:

Ich will mal nicht soooo gemein sein und erkläre zumindest zwei der Ordner, bzw. versuche ich sie zu erklären, da wir diese gleich benötigen.

Installationsabbilder: Hier werden die sogenannten Installationsabbilder gespeichert, also die Daten, die später das eigentliche Setup ausmachen.
Oder anders ausgedrück: Hier landen die Daten, die auf unseren Installationsmedien vorhanden sind und schlussendlich das installierte Betriebssystem ausmachen.
Diese Abbilder können dabei in Gruppen aufgeteilt werden, damit der Administrator die Übersicht innerhalb der Bereitstellungsdienste wahren kann.
Zum Beipiel könnte man hier unterschiedliche Gruppen für diverse Sprachversionen von Windows bereitstellen.
Das macht vor allem dewswegen Sinn, da man später im Hauptfenster zwar die Windowsversion eindeutig erkennen kann (z.B. Windows 7 Professional x64), allerdings nicht welche Sprachversion vorliegt.

Startabbilder: Dieser Ordner beinhaltet nachher mindestens ein sogenanntes Startabbild, welches man zu Anfang einer Windowsinstallation zu sehen bekommt; auch bekannt als Windows PE.
Dabei muss das Startabbild nicht zwangläufig mit dem Installationsabbild übereinstimmen.
Als Beispiel sei hier mal die Installationsroutine der OEM-Version vom WHS (v1) erwähnt, bei der man zuerst ein Vista-ähnliches Windwos PE zu sehen bekommt, obwohl das eigentliche Setup dem eines Server 2003 entspricht.
Man könnte aber auch das Startabbild eines Windows 7 nehmen, um anschließend ein Windwos Vista zu installieren... usw. usf...
Über den tieferen Sinn dahinter kann man sich natürlich streiten... ;)
Sinniger ist es dagegen, wenn man ähnlich dem obigen Beispiel, z.B. das Startabbild eines Windows 7 in deutscher Sprache nimmt und dieses mit dem Installationabbild eines chinesischen Windows 7 koppelt.
Ich weiß nicht wie es Euch so geht, aber mein Mandarin ist unter aller Sau... :D


Fangen wir also an...

Startabbilder hinzufügen

Mit einem Rechtsklick auf "Startabbilder" öffnet sich das Kontextmenü und wir wählen "Startabbild hinzufügen...".
wds-25.png
wds-25.png (36.55 KiB) 32932 mal betrachtet
Daraufhin erscheint, man mag es kaum glauben, ein Assistent, der nun den Dateipfad zu einem unserer Abbilder haben möchte...
Genauer gesagt die o.g. "boot.wim"-Datei.
wds-26.png
wds-26.png (14.69 KiB) 32932 mal betrachtet
Also klicken wir auf "Durchsuchen", navigieren zu unserem ersten Abbild, dort in den Ordner "sources" und wählen die "boot.wim"-Datei aus.
wds-27.png
wds-27.png (16.44 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Weiter" werden wir nach dem Namen und der Beschreibung für das Abbild gefragt.
Zur besserern Unterscheidung sollte man hier einen eindeutigen Namen vergeben, da dieser auch später bei der Installation angezeigt wird, wenn mehr als ein Startabbild vorhanden ist.
Ich bleibe bei meiner Variante mit unterschiedlichen Sprachversionen und ändere demnach die Werte wie folgt ab...
wds-28.png
wds-28.png (15.75 KiB) 32932 mal betrachtet
Im nächsten Fenster bekommen wir eine kurze Zusammenfassung präsentiert...
wds-29.png
wds-29.png (16.34 KiB) 32932 mal betrachtet
Anschließend wird das Startabbild erzeugt...
wds-30.png
wds-30.png (10.86 KiB) 32932 mal betrachtet
... was wir zum Schluss mit einem Klick auf "Fertigstellen" bestätigen.

Zurück im Server-Manager sehen wir nun unser eben erzeugtes Startabbild, inkl. aller relevanten Informationen.
Da wir, bzw. ich ;), dem Namen des Startabbildes zusätzlich noch die Sprachversion hinzugefügt haben, haben wir nun die Möglichkeit problemlos weitere Startabbilder in unterschiedlichen Sprachen hinzuzufügen, ohne dabei die Übersicht zu verlieren.
Wer dagegen nur eine Sprache benötigt, kann darauf natürlich verzichten...
wds-31.png
wds-31.png (32.79 KiB) 32932 mal betrachtet
In meinem Beispiel habe ich nun das Startabbild von Windows 7 x64.
Damit lassen sich alle Versionen von Windows 7 in der 64bit-Version "starten".
Wer weitere Abbilder benötigt, wie z.B. Windows 7 x86 oder Vista, oder, oder, oder.... geht nun wieder zurück zu "Startabbilder hinzufügen" und führt diese Schritte für die übrigen Abbilder erneut aus.



Anschließend könnte die Auflistung der Startabbilder dann wie folgt aussehen.
wds-32.png
wds-32.png (37.41 KiB) 32932 mal betrachtet

Fehlen noch die Installationsabbilder...
Vorher fügen wir aber noch eine Abbildgruppe hinzu, da ohnehin mindestens eine beim Erzeugen des ersten Installationsabbildes angelegt wird.

Dazu rechtsklicken wir auf "Installationsabbild" im Server-Manager, worauf sich das Kontextmenü öffnet und wählen den Eintrag "Abbildgruppe hinzufügen..."
wds-33.png
wds-33.png (32.83 KiB) 32932 mal betrachtet
Nun werden wir aufgefordert einen Namen zu vergeben.
wds-34.png
wds-34.png (3.14 KiB) 32932 mal betrachtet
Ich bleibe meinem Vorhaben treu und lege nacheinander zwei Gruppen an, "deutsch" und "englisch", die unterhalb des Ordners "Installationsabbilder" erscheinen.
wds-35.png
wds-35.png (7.78 KiB) 32932 mal betrachtet




Installationsabbilder hinzufügen

Mit einem Rechtsklick auf "Installationsabbilder" öffnet sich das Kontextmenü.
Dort wählen wir "Installationsabbild hinzufügen..."
wds-36.png
wds-36.png (30.58 KiB) 32932 mal betrachtet
Daraufhin öffnet sich der Assistent, bei dem wir nun entweder zwischen unseren bereits angelegten Abbildgruppen wählen, oder eine neue anlegen können.
Wer vorher keine Gruppe angelegt hatte, wird dies jetzt nachholen müssen. ;)
wds-37.png
wds-37.png (18.73 KiB) 32932 mal betrachtet
In meinem Fall ist bereits die richtige Gruppe "deutsch" ausgewählt und wird durch einen Klick auf "Weiter" bestätigt.
Anschließend werden wir nach dem Speicherort zum gewünschten Abbild gefragt, bzw. zu der dazugehörigen "Install.wim"-Datei.
Dazu navigieren wir erneut zu unseren Abbildern, wählen das entsprechende Abbild aus und navigieren dort zum Unterordner "sources".
Dort angelangt finden wir dann die "Install.wim"-Datei und wählen diese aus.
wds-38.png
wds-38.png (17.17 KiB) 32932 mal betrachtet
Mit einem Klick auf "Weiter" erhalten wir eine Übersicht über die verfügbaren Abbilder innerhalb dieses Abbildes... ;)
wds-39.png
wds-39.png (17.49 KiB) 32932 mal betrachtet
Wie man sehen kann werden alle Versionen von Windwos 7 in der 64bit-Version angeboten, mit Ausnahme der Enterprise-Edition, die, wie oben schon erwähnt, ohnehin nichts anderes als die Professional-Edition darstellt, obwohl das von mir bereitgestellte Abbild eigentlich nur ein Windows 7 HomePremium in der 64bit-Version enthält.
Bei der 32bit-Version erscheint zudem noch die Starter-Edition.
Das Gleiche gilt übrigens für Windwos Vista.
Des Rätsels Lösung: Eigentlich sind alle Installationsmedien der "gleichbittigen" Versionen identisch. Lediglich eine darin befindliche Datei (ei.cfg) sorgt dafür, dass die Auswahl der zu installierenden Version unterdrückt wird.

Btw: Wenn man diese Datei von seinem Installationsmedium löscht (z.B. bootbarer USB-Stick), hat man den selben Effekt und kann bei der Installation die Version auswählen.
Aber auch hier gilt: Ein gültiger ProductKey für die gewählte Version muss vorhanden sein.
Das nur so als kleiner Tipp am Rande...


Wer eine Version nicht benötigt, kann diese mit Entfernen des Häkchens abwählen.
Am Speicherplatzbedarf ändert sich aber nahezu garnichts... Von daher... ;)

Nach einem Klick auf "Weiter" erhalten wir nun eine kurze Zusammenfassung.
wds-40.png
wds-40.png (18.38 KiB) 32932 mal betrachtet
Nach einem erneuten Klick auf "Weiter" werden nun die einzelnen Versionen dem Bereitstellungsdienst hinzugefügt.
Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen...
wds-41.png
wds-41.png (11.56 KiB) 32932 mal betrachtet
Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, beenden wir den Assistenten mit einem Klick auf "Fertig stellen".

Anschließend bestaunen wir unser Werk, indem wir einen Blick in die "Installationsabbilder", bzw. in die entsprechende Abbildgruppe werfen.
wds-42.png
wds-42.png (45.56 KiB) 32932 mal betrachtet
Wie man sieht, macht es durchaus Sinn die Abbildgruppen anhand der Sprachversionen zu betiteln, da man dies aus den Informationen zu den Installationsabbildern nicht entnehmen kann.
Aber das ist (wie so vieles) Geschmackssache und kann nach eigenem Belieben angepasst werden.

Wer noch weitere Installationsabbilder benötigt (z.B. die 32bit Versionen von Windows 7), kehrt nun zu "Installationsabbilder hinzufügen" zurück und führt die einzelnen Schritte erneut aus...


Natürlich darf das obligatorische "und so könnte es aussehen" nicht fehlen... :D
Also.... so könnten die Installationsabbilder aussehen: ;)
wds-43.png
wds-43.png (64.07 KiB) 32932 mal betrachtet
Wie man im Bild sehen kann, habe ich bei mir 13 Versionen zur Auswahl.
Schaut man sich nun den Ordner an, in dem die Abbilder liegen...
wds-44.png
wds-44.png (24.11 KiB) 32932 mal betrachtet
...erkennt man, dass die Größe mit lediglich 6,87 GB um ein vielfaches kleiner ist.
Feine Sache... ;)


Wer möchte kann nun noch den Ordner mit den von uns kopierten Abbildern (D:\Abbilder) löschen.
Dieser wird nun nicht mehr benötigt.

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:47

Einstellungen

Auch wenn ich oben schon angedroht habe nicht allzu sehr auf die Einstellungsmöglichkeiten einzugehen, werde ich zumindest drei davon kurz anschneiden.

Mit einem Rechtsklick auf den Servernamen öffnen wir das Kontextmenü und wählen "Eingenschaften".
wds-45.png
wds-45.png (29.81 KiB) 32932 mal betrachtet
Im Eigenschaftsfenster werfen wir nun einen Blick auf den Kartenreiter "Client".
wds-46.png
wds-46.png (21.66 KiB) 32932 mal betrachtet
Dort schauen wir uns das zweite Kontrollkästchen von oben an: "Beitreten zu einer Domäne"
Standardmäßig ist diese Option deaktivert, was dazu führt, das ein Client automatisch der Domäne hinzugefügt wird.
Das macht innerhalb einer Domäne zwar durchaus Sinn; kann aber störend wirken, wenn man einen Rechner außerhalb der Domäne, z.B. in einer Workgroup betreiben möchte, bzw. durch die Home-Editionen nur in einer solchen betreiben kann.
Etwas irreführend: Die Überschrift passt nicht zur Option, da die Option das Wörtchen "keiner" enthält... also Augen auf vorm Klicken... ;)

Die zweite Einstellung finden wir unter dem Kartenreiter "Start".
wds-47.png
wds-47.png (19.71 KiB) 32932 mal betrachtet
Hier kann man sowohl für bekannte, als auch für unbekannte Clienten festlegen, wie beim PXE-Start verfahren werden soll.
Die Standardeinstellung macht hierbei durchaus Sinn, wenn z.B. versehentlich bei der Bootreihenfolge eines Clienten als erste Bootoption der Start über PXE aktivert ist.

Die dritte Einstellung die wir uns anschauen sollten, befindet sich unter dem Kartenreiter "Erweitert".
wds-48.png
wds-48.png (16.41 KiB) 32932 mal betrachtet
Dort interessiert uns die untere Optionsgruppe "DHCP-Autorisierung".
Je nachdem ob sich der DHCP-Server auf unserem "Bereitstellungsserver" befindet, oder eben nicht, sollte die entsprechende Option gewählt werden...
Standardmäßig ist hier grundsätzlich "nicht autorisieren" gewählt.
Warum das so ist kann ich auch nicht beantorten... :nw

Erklärungen zu den restlichen Option findet ihr in der dazugehörigen Hilfe.
Wie gesagt: Tut nicht weh da mal einen Blick reinzuwerfen... :ugeek:

sTunTe
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:48

Netzwerkbasierte Clientinstallation

Wie oben bereits erwähnt muss der Clientcomputer die Möglichkeit bereitstellen über das Netzwerk booten zu können.
Diese Funktion wird häufig als "PXE boot" oder auch "Network boot" bezeichnet.
wds-49.png
wds-49.png (9.03 KiB) 32931 mal betrachtet
Jeder halbwegs aktuelle und brauchbare Rechner sollte diese Funktion inne haben.
Sollte widererwartend das Mainboard bzw. die Netzwerkkarte diese Option nicht bieten, bleibt immernoch die Möglichkeit mit Hilfe einer PXE Bootdisk (benutz die Suchmaschine Deiner Wahl) zu arbeiten.

Damit der Rechner über die Netzwerkkarte bootet, gibt es 2 Möglichkeiten.
1. Ist die eingebaute Festplatte leer und unpartitioniert, bzw. unformatiert, läuft der Rechner die Bootreihenfolge durch, bis besagter PXE Boot erreicht wird.
2. Die Bootreihenfolge ist so eingestellt, dass PXE Boot an erster Stelle steht.

Schauen wir uns den Spaß einfach mal an... ;)
Wenn Ihr alles richtig gemacht habt und Euer Netzwerk nicht herumzickt, sollte nach dem Start des Clientcomputers zu sehen sein, wie der Rechner versucht sich eine IP inkl. der dazugehörigen Konfiguration (DNS-Server, Gateway, usw.) vom DHCP-Server zu holen...
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wds-50.png (4.9 KiB) 32931 mal betrachtet
Ist das erfolgt sieht man wie der Rechner irgendwas mit dem Namen "WDSNBP" herunterläd...
Dabei steht diese Bezeichnung für "Windows Deployment Services Network Boot Program" (was für ein Name... :shock:) und ist im Prinzip nichts anderes als ein Minimalclient, der das Booten (und natürlich die Autentifizierung) über das Netzwerk ermöglicht.
Zudem sehen wir auch die Meldung "Press F12 for network service boot".
Mutig wie wir sind bestätigen wir diese Aufforderung mit einem Druck auf die Funktionstaste F12.
wds-51.png
wds-51.png (7.49 KiB) 32931 mal betrachtet
Im nächsten Schritt bekommen wir nun die Startabbilder zu sehen.
Allerdings nur dann, wenn mehr als eines vorhanden ist.
wds-52.png
wds-52.png (10.69 KiB) 32931 mal betrachtet
Da ich für diesen Test die 64bit-Version von Windows 7 installieren möchte, wähle ich das passende Setup, also das untere, aus und bestätige meine Auswahl mit Enter.

Im nächsten Augenblick beginnt auch schon die Übertrag des Startabbildes (zu erkennen an der "boot.wim"-Datei) vom Server...
wds-53.png
wds-53.png (3.99 KiB) 32931 mal betrachtet
Das Ganze läuft relativ zügig, natürlich Abhängig vom Netzwerk und Server, so dass man nach relativ kurzer Zeit den Start des Windows PEs sieht mit dem typischen Schriftzug "Setup wird gestartet...".

Etwas anders als beim herkömmlichen Setup sieht die erste Eingabemaske aus, in der wir unsere entsprechende Auswahl treffen...
wds-54.png
wds-54.png (166.29 KiB) 32931 mal betrachtet
Im nächsten Schritt werden wir nun nach einem Benutzer gefragt, der dazu berechtigt ist einen Rechner mit Hilfe der Bereitstellungsdienste zu installieren.
I.d.R. also ein Domänenadministrator oder ein Domänenbenutzer mit entsprechenden Rechten, bzw. Mitgliedschaften...
wds-55.png
wds-55.png (182.03 KiB) 32931 mal betrachtet
Danach erfolgt die Auswahl des zu installierenden Betriebssystems.
Wie schon gesagt: Es ist durchaus möglich ein "Installationsabbild" zu wählen, das eigentlich nicht zum "Startabbild" passt.
Lediglich die bit-Variante muss identisch sein.
Wie man sieht werden die 32bit-Versionen ohnehin nicht angezeigt.
In diesem Fall könnte ich also problemlos "Windows Vista BUSINESS" auswählen...
Ich entscheide mich stattdessen aber für "Windows 7 PROFESSIONAL"...
wds-56.png
wds-56.png (180.68 KiB) 32931 mal betrachtet
... und bestätige meine Auswahl mit einem Klick auf "Weiter".

Die restliche Installation läuft dann wie gewohnt weiter...

sTunTe
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Wohnort: im nasskalten Norden

Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von sTunTe » 2. Okt 2011, 00:58

Schlusswort

Sooo...
Das HowTo ist nun doch etwas umfangreicher geworden als ich es ursprünglich mal geplant hatte...

Ich hoffe Ihr hattet trotzdem (oder gerade deswegen) ein wenig Spaß daran, konntet das ein oder andere Wissenswerte daraus entnehmen und habt einen kleinen Einblick davon bekommen wie angenehm das Arbeiten mit Windows sein kann, wenn man das richtige Werkzeug hat... ;)


Gruß
sTunTe


anderl1969
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von anderl1969 » 19. Jul 2015, 13:00

Danke für dieses Tutorial. Da es grundsätzlich auch dafür geeignet ist, die Installation/Konfiguration der Windows-Bereitstellungsdienste unter Windows Server Essentials 2008|2012 (R2) zu beschreiben, hätte ich hierfür ein wichtige Ergänzung:

Unter den Essentials-Varianten sei der Ort für den Remoteinstallationsordner mit Bedacht gewählt!
Hintergrund:
Die Essentials-eigene Server-Sicherung besteht darauf, dass das gesamte Laufwerk, auf dem sich der Remoteinstallationsordner befindet, Bestandteil der Server-Sicherung sein muss. Hat man den Ordner ohnehin auf C: installiert, ist das nicht weiter erwähnenswert. Hat man aber ein anderes Volume gewählt, kann das durchaus unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen...
In meinem Fall lief zunächst die Server-Sicherung nicht mehr! Man muss sie in jedem Fall neukonfigurieren und das gesamte Volume mit dem Remoteinstallationsordner in die Sicherung mit einbeziehen.

Möchte man das nicht, muss man den Remoteinstallationsordner auf ein Volume umziehen, das man mitsichern will/kann:
  • Powershell mit Admin-Rechten starten
  • wdsutil /uninitialize-server
  • Remoteinstallationsordner umziehen
  • wdsutil /initialize-server /reminst:Laufwerksbuchstabe\Ordner
Danach zur Sicherheit die Server-Sicherung neu konfigurireren und evtl. den Server neustarten.

gruß anderl
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Home Server
System: HP ProLiant MicroServer Gen8 | Intel G1610T | 2x HP DIMM 4 GB DDR3 ECC
HDD: SYS AData SP900 (SSD) | Shares WD 80 EFZX 8,0 TB + WD 40 EFRX 4,0 TB + WD 40 EFRX 4,0 TB + WD 30 EFRX 3,0 TB
OS: Server 2012 R2 Essentials | Add-Ins: Lights Out

Backup-Server
System: HP ProLiant MicroServer Gen8 | Intel G1610T | 1x Kingston DIMM 8 GB DDR3 ECC
HDD: SYS Samsung 850 pro (SSD) | Shares Hitachi Deskstar 5k300 2,0 TB + Hitachi Deskstar 5k300 2,0 TB + SAMSUNG HD154UI 1,5 TB + WD 30 EFRX 3,0 TB
OS: Server 2016 Standard | Add-Ins: Lights Out

anderl1969
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Re: HowTo: Windows-Bereitstellungsdienste (Server 2008 R2)

Beitrag von anderl1969 » 18. Dez 2015, 12:15

Problem:
Neuere Windows Versionen (ab Win8) bringen immer häufiger LZMS-komprimierte Installationsimages mit, die sich nicht ohne weiteres in die Windows-Bereitsstelungsdienste integrieren lassen. Erkennbar sind diese problematischen Images meist an der Kennung .esd, anstelle einer install.wim findet ma also eine install.esd. Diese Images lassen sich vom "Assistent zum Hinzufügen von Abbildern" erst gar nicht auswählen, da er die Datei-Endung .esd nicht akzeptiert.
Bei der ursprünglichen ersten Fassung von Windows 10 enthielt das ISO-Image zwar eine install.wim, aber auch diese war LZMS-komprimiert. Der "Assistent zum Hinzufügen von Abbildern" akzeptiert diese Datei zunächst, bricht dann aber mit einer Fehlermeldung ab.

Lösung:
Die LZMS-komprimierten Images müssen mit einem geeigneten Tool (z.B. ESD File Converter https://www.myria.de/allgemein/901-wind ... -umwandeln) konvertiert werden.

PS: Die boot-images (boot.wim) sind davon nicht betroffen.
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