Nutzt ihr mehrere Sicherungsplatten?

Hier kann gesichert und wiederhergestellt werden.
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ToWa
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Beiträge: 92
Registriert: 2. Jan 2010, 17:41

Nutzt ihr mehrere Sicherungsplatten?

Beitrag von ToWa » 19. Aug 2011, 18:54

Hi Leute,
folgende Konstellation:
1x OCZ Vertex2 60GB @System
4x WesternDigital WD5000AAKS @Raid5
2x WesternDigital WD6402AAEX @Raid0
1x WesternDigital WD1500ADAF @Single

Noch passt die Sicherung von allem auf folgende HDD:
1x WesternDigital WD20EADS

Leider meckert der Server seit 2 Tagen über zu wenig freien Speicher auf der Sicherungsplatte,
aktuell sind es 177GB, ausreichend, aber nicht mehr die Welt.
Da seit 05.07. das Backup bis heute täglich gelaufen ist, denke ich meine noch verfügbare WD15EADS (1,5TB)
sollte zur Überbrückung ein wenig ausreichen, so dass ich beide Platten immer mal tauschen kann, denn
streng genommen ist die Hardware hinter einer APC Steckdosen USV zwar versichert, aber eine physikalisch
getrennte Platte mit Daten lässt mich doch ruhiger schlafen? ;)

Wie macht ihr das?
Entfernt ihr die Sicherungs-HDD einfach, oder schaltet ihr erst das Backup ab?
Tauscht ihr die Platte einfach wenn der Server aus ist?
Sind die Sicherungen auf der physikalisch getrennten Platte weiterhin nutzbar,
sollte man diese mal erneut ins System einsetzen?

Meine Erfahrung beim Umstieg vom RC auf die Final des WHS2011 war leider, dass die Daten in einem andere
System nicht eingelesen werden können, was gegen einen totalen Systemausfall nicht absichert?
Heißt 1x im Monat von der Acronis-CD booten und nen Abzug auf ne externe ziehen?

ToWa

JoachimL
WHS-Experte
Beiträge: 1071
Registriert: 21. Sep 2009, 22:48

Re: Nutzt ihr mehrere Sicherungsplatten?

Beitrag von JoachimL » 19. Aug 2011, 19:38

ToWa hat geschrieben:Wie macht ihr das?
Entfernt ihr die Sicherungs-HDD einfach, oder schaltet ihr erst das Backup ab?
Tauscht ihr die Platte einfach wenn der Server aus ist?
Sind die Sicherungen auf der physikalisch getrennten Platte weiterhin nutzbar,
sollte man diese mal erneut ins System einsetzen?

Meine Erfahrung beim Umstieg vom RC auf die Final des WHS2011 war leider, dass die Daten in einem andere
System nicht eingelesen werden können, was gegen einen totalen Systemausfall nicht absichert?
Heißt 1x im Monat von der Acronis-CD booten und nen Abzug auf ne externe ziehen?

ToWa
Hallo,
wollte das zwar in Mein Server veröffentlichen, aber ohne Konfiguration / Backupstrategie kann man kaum was verstehen, also erstmal ein klein wenig Off-Topic...erstmal will ich mal allen Mut machen die glauben der H340 sei zu langsam für den WHS 2011. Inzwischen hab ich mich entschieden auf WHS 2011 zu bleiben, die Umstellung ist weitgehend abgeschlossen. Natürlich hängt es davon ab, was man damit machen will, aufwändiges Transcodieren beim Medienservieren mag ihn überfordern, aber die Standardaufgaben Dateiservice und Clientbackup laufen meiner Meinung nach sogar besser als bei WHS v1 – und das trotz bei mir aktiver Verschlüsselung mit Bitlocker. Inzwischen habe ich folgende Konfiguration:

Code: Alles auswählen

Partition          Kapa	Bitlocker	 Inhalte
System (C)         60GB	aktiv
Data-1 (D)	     871GB	aktiv	     Benutzer (selbst angelegt analog WHS v1), Dokumente, Clientbackups, Software
Data-2 (E)	    1,81TB	inaktiv	   Bilder, Videos, TV-Aufzeichnungen (TV wird nicht gesichert)
Backup-1 (G)      931GB	aktiv
Backup-2 (F)      931GB	aktiv
Beim Starten wird fürs System der Key auf einem USB-Stick verlangt, alle anderen Keys merkt sich der WHS selbst. Aufwachen braucht keinen Key, d.h. man kann (und sollte) den Stick getrennt aufbewahren. Kopieren von E: (unverschlüsselt) nach D: (verschlüsselt) schafft ca. 20MB/s – mein WLAN bremst deutlich stärker. Das initiale Verschlüsseln dauert natürlich ganz schön lange (wie auch das initiale Backup). Die Backupplatten sind alternativ eingebaut (nur zum Konfigurieren müssen beide gleichzeitig drin sein). Ein Image für Bare-Metal-Recovery erstelle ich mit dem Windows Server Backup, alles andere versuche ich gerade mit SyncToy (mit redundanten Definitionen für jede Backupplatte) zu sichern. Zeitplan in etwa: 23:00 Aufwachen + Schattenkopien, 23:05 Synctoy, 23:30 Windows Backup.
Zugriff auf die Backups erhält man auf anderen PCs durch Eingabe des Recoverykeys - getestet auf Windows 7 Enterprise, aber angeblich kann auch ein Windows 7 HP Bitlockerlaufwerke lesen, nur nicht erstellen. Ein Backup der Keys hab ich auf meinem Laptop, dessen Platte ebenfalls verschlüsselt ist.
Jetzt kann ich endlich die Backupplatten außer Haus (z.B. im Büro) liegen lassen, ohne Angst vor neugierigen Blicken haben zu müssen, und sollte ein Dieb den Server klauen kann er nicht auchgleich noch mein Bankkonto plündern...
Und um die Frage zum Wechselzeitpunkt zu beantworten: Also ich zieh die Platten im Standby raus und steck sie so auch ein. Daß die Platten und SyncToy Backups auf einem anderen System lesbar sind habe ich kontrolliert. Ob das Bare-Metal-Recovery tut hab ich noch nicht ausprobiert, aber da die Installation eines WHS einigermaßen zügig geht sehe ich darin kein großes Risiko.
Gruß Joachim
WHS 2011: Dell Poweredge T20 (XEON, 4GB ECC) mit Bitlocker, NFS, LightsOut, Subsonic, HMailServer als Mailarchiv. Weitere Server: 2 Dell Poweredge T20 mit Windows 10 Pro. Clients: Windows 7, 8.1, 10, Android, und andere. Netzwerk: Fritzbox 7430, NetGear WNDR3700 unter OpenWRT (u.a. Wireless mit 802.1X), Banana Pro (Armbian, u.a. nginx reverse proxy, Samba AD).
Projekte: Automatisches Wakeup des WHS für externe Services, Backup auf Platte, Incremental Online Backup, IIS FTP, Filezilla, und anderes...
Wer hat Interesse meine neue Backuplösung auszuprobieren?
Fragen bitte nicht per PN sondern im Forum - dann haben andere auch was davon. Ich poste hier in meiner Freizeit, Ungeduld ist meiner Meinung nach fehl am Platz...

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